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10.10.2015 Ostsachsenliga Männer - SV Lok Schleife : Sohland 37:18 (13:9)


Nach dem Pokalerfolg in der Vorwoche ging es an diesem Samstag in der Ostsachsenliga wieder um Punkte. Mit dem Erfolg im Rücken fuhren die Schwarz-Weißen an diesem Tag nach Schleife zum dort beheimateten SV Lok.

Den besseren Start in die Partie erwischten die Gastgeber. Mit viel Dynamik fanden sie immer wieder die Lücke in der Sohlander Deckung. Mit zunehmender Spieldauer steigerten sich die Schwarz-Weißen jedoch und stellten sich besser auf den Gegner ein. Im Zusammenspiel mit dem Torhüter konnten damit einige Bälle erkämpft werden. Allerdings fehlte es im eigenen Angriffspiel an dem nötigen Durchsetzungsvermögen um die gut organisierte Lok-Deckung vor ernsthafte Probleme zu stellen. Zu häufig waren es Einzelaktionen über die versucht wurde zum Erfolg zu kommen. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit änderte sich an diesem Bild wenig. Sohland gelang es aber den Rückstand erträglich zu gestalten. Beim Stand von 13:9 ertönte die Pausensirene. Ein Ergebnis, welches für die zweite Hälfte noch alles offen hielt und so wollten die Schwarz-Weißen in den folgenden 30 Minuten noch einmal alles in die Waagschale werfen.

Leider blieb es bei dem guten Vorsatz. Mit Wiederanpfiff zeigten die Schwarz-Weißen ein ganz anderes Bild. Im Angriff häuften sich nun Abspiel- und Fangfehler aber auch beim Torabschluss offenbarte man Schwächen und scheiterte am Schlussmann der Gastgeber. Schleife nutzte diese Schwächen konsequent und bestrafte jeden Fehler postwendend mit einem Kontertor. So war das Spiel quasi schon in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit entschieden und es zeichnete sich ein Debakel ab. Da es den Schwarz-Weißen nicht gelang wieder Ruhe und Struktur in ihr Spiel zu bringen, wuchs der Rückstand auch in der Folge weiter an. So stand nach dem Schlusspfiff eine völlig verdiente 37:18-Klatsche und damit ein Rückfall in längst vergessene Zeiten auf der Anzeigetafel.

Nun gilt es bis zum nächsten Punktspiel in 14 Tagen sich als Mannschaft wieder auf die Tugenden und Stärken der vergangenen Jahre zu besinnen. Des Weiteren ist zu hoffen, dass die Verletztenmisere endlich ein Ende findet damit Trainer Westerbeek mal wieder die Möglichkeit hat auf einen breiteren Kader zurückzugreifen. Am 24.10. steht das nächste Heimspiel gegen Bernstadt um 17:30 Uhr auf dem Programm. Da steht man dann bereits gehörig unter Siegzwang und der Kampf um die Ligazugehörigkeit muss endlich beginnen. (S&S)