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10.10.2020 Ostsachsenliga 1. Männer - Radeberger SV II : SG I 24:23 (12:12)


Für die Männer der SG "Frie/So" ging es an diesem Wochenende in die Bierstadt Radeberg. Wie letzte Woche bereits angekündigt, wollte man an diesem Tag die 2 Punkte mit nach Hause nehmen und dafür alles in die Waagschale werfen was möglich war. Aufgrund personeller Ausfälle war man im Rückraum jedoch nicht ganz so gut aufgestellt, wie man sich es gewünscht hätte. Nichts desto trotz sollte der Sieg auf die Kappe der Westerbeek Männer gehen, welcher an diesem Spieltag entgegen der Vorwochen ohne jegliche Co-Trainerunterstützung auskommen musste.

Die Partie wurde um 17:00 vor gut gefüllten Rängen angepfiffen. Man startete wie gewohnt mit einem recht ausgeglichenen Spiel. Es wurde konsequent in Richtung Tor gearbeitet und spielte Kombinationen, welche man anschließend erfolgreich als Punkt auf der Anzeigetafel verbuchen konnte. Die Abwehr stand nicht verkehrt, jedoch war hier und da noch Ausbesserungsbedarf. Man brauchte zu lange um sich auf die Angriffe der Radeberger einzustellen. Das Muster dieser wiederholte sich immer wieder, doch so richtig unter Kontrolle bekam es die SG "Frie/So" nicht. Sicherlich konnte man den ein oder anderen Ballgewinn verzeichnen, nur dann bestand meist das Problem darin, mit der nötigen Konsequenz den Ball im Gegnerischen Tor unterzubringen. Keinem der Rivalen gelang es auf Dauer den anderen ins "Hintertreffen" geraten zu lassen. Somit war zum Halbzeitpfiff ein Stand von 12:12 auf der Anzeigetafel. Die Ansprache von Trainer Westerbeek appellierte an die Motivation. "Das Mannschaftsgefüge stimmt, miteinander kämpfen für die 2 Punkte, weiter sichere Torabschlüsse suchen und in der Abwehr noch mehr Abstimmung im Mittelblock. Dann gehen wir heute als Sieger vom Platz."
So ging es in die 2. Halbzeit. Eigentlich sollte man den Ehrgeiz aus der Ansprache des Trainers in der Pause mitgenommen haben und direkt angreifen. Es passierte das komplette Gegenteil. Die SG fand so gar nicht ins Spiel und "fraß" in 4 Minuten 3 Tore (34. Minute 15:12). Selbst kam man nicht zum erfolgreichen Torabschluss. Was nun? Trainer Westerbeek reagierte und nahm seitens der SG "Frie/So" die erste Auszeit. Den Spielfluss des Gegners unterbrechen und sich selbst sammeln. Seine Männer mussten sich fangen sonst könnte es wie die Woche zuvor nur noch ein "hinterherrennen" werden. Das sollte um jeden Preis vermieden werden. Nach der Auszeit konnte man direkt ein Tor erzielen, welches die Motivation schürte. Es gelang den Männern der SG "Frie/So" in den nächsten Minuten nicht so richtig an die Radeberger "heran zu kommen". Kreativität war im Angriff nicht wirklich zu erkennen. Die SG gab sich aber dennoch nicht auf (40. Minute 19:15). Noch 20 Minuten zu spielen. Es war noch nichts verloren. Nur war es jetzt wichtig die "Kurve" zu bekommen um noch irgendwas möglich zu machen an diesem Spieltag. Genau das gelang den Mannen von Trainer Westerbeek. Bis zur 45. Minute kämpften sie sich auf einen Stand von 20:19 heran. Ab da ging es wieder Kopf an Kopf, keiner der Rivalen war dem anderen sichtlich überlegen. Ab der 56. Spielminute gelang keinem der beiden Mannschaften einen erfolgreichen Torabschluss (24:23). So spielte man bis 30 Sekunden vor Schluss angespannt mit dem Willen seitens der Männer der SG "Frie/So" das rettende Tor oder gar mehre Tore zu erzielen, um erfolgreich aus der Partie zu gehen. In diesem Moment reagierte der Trainer noch einmal mit einer Auszeit – "Gemüter beruhigen, wir haben noch 30 Sekunden zu spielen, wir müssen eine gezielte Kombination spielen um wenigstens das rettende Tor für den Ausgleich erzielen zu können." Leider waren die Bemühungen erfolglos. Es gelang nicht den Ball erfolgreich in der gegnerischen Kiste unterzubringen. So war nach 60 Minuten Spielzeit ein Stand von 24:23 für die Radeberger Männer auf der Anzeigetafel.

Als Resümee des Spiels muss man sagen, dass die Mannschaft von Trainer Westerbeek sich diesen "Punktverlust" selbst zuzuschreiben hat. Um die heraus gespielten Möglichkeiten in erfolgreiche Torabschlüsse umzuwandeln, muss weiter an der Chancenverwertung gearbeitet werden. Der Verlust dieser 2 Punkte war nicht nötig. Im Gegenteil man hätte sie mit nach Hause nehmen müssen. Jetzt heißt es die Köpfe nicht hängen lassen. Es stehen fast 4 Wochen Spielpause an, in welchen man ausreichend Zeit hat um an den eigenen Schwächen zu arbeiten. Am 07. November 2020 geht es dann neu fokussiert in das Heimderby gegen den HVO Cunewalde 2. Anwurf in der Oberlandsporthalle ist 17:30 Uhr.(C&S)

Die SG spielte mit: A.Marschner, E. Schmidt, D. Steller, C. Baumbach (2), J. Schwenke (2), S. Eisert (9), D. Lublow (3), V. Ebert (1), T. Eisold (2), M.Beckmann (4), M. Behnisch, R. Ebert

Trainer: P. Westerbeek


31.10.2020 HVS-Landskron-Pokal Frauen - Sohland : Sportfreunde 01 Dresden 13:30 (7:14)


Mit der Ankündigung: „ein Hauch von Verbandsliga in der Oberlandsporthalle“, war es am letzten Samstag nun so weit und die Sohlander Damen empfangen die Sportfreunde 01 aus Dresden, zur ersten Runde des HVS-Landskron-Pokal. Die Gegnerinnen aus Dresden spielen in der Verbandsligaund sind somit ein noch unbekannter Gegner für Sohland.

Da man einige Tage vorher erfuhr das die Handballszene durch Corona wieder pausieren muss, gingen alle Spielerinnen noch einmal mit großer Vorfreude auf das Spielfeld, um ein letztes Mal zusammen Sport machen zu können und Spaß am Spiel zu haben. Pünktlich 15:30Uhr startete die erste Pokalrunde und man erhoffte sich 60 Minuten spannenden Handball.

Beide Mannschaften benötigten etwas Zeit um ins Spiel zu kommen, nach 3 Minuten konnte man den ersten Ball im gegnerischen Tor vernetzen. Ab dann gelang es auch den Damen aus Dresden und man startete in ein Kopf-an Kopfrennen bis ca. zur 12. Minute ( 3:4 ). Ab dann wollte es nicht mehr so richtig gelingen auf heimischer Seite, im Angriff stand man zu statisch und in der Verteidigung war man oft zu spät dran an der gegnerischen Spielerin. Auch einige Fehlpässe oder falsche Entscheidungen im Angriff, wurde von Dresden sofort mit einen Konter und schnellen Gegentor bestraft.

Das Coach-Duo um Droll und Schür nahm die erste Auszeit und ermahnte die Schwarz-Weißen sich jetzt nicht hängen zu lassen. Man soll das spielen was man kann, raus treten in der Verteidigung und im Angriff mehr Bewegung rein bringen. Und auch wenn die Verteidigung nach der Ansage etwas kompakter stand, die Gäste fanden doch besser den Weg zum Tor. Der Angriff war zum Teil immer noch viel zu nah am Gegner und man verlor zu oft den Ball, was sofort von den Sportfreunden bestraft wurde. Mit einen Stand von 7:14 ging man in die Halbzeitpause, die Trainer motivierten die Damen noch einmal nicht locker zu lassen und es Dresden ordentlich schwer zu machen. Besser in der Deckung stehen, bedachter die Angriffe ausspielen war nun die Ansage für die zweite Halbzeit. Noch ist nichts verloren!

Den besseren Start erwischten die Gäste und so liefen die Damen aus Sohland weiter einen großen Tore-Vorsprung der Dresdnerinnen hinterher ( 10:20 in der 40.Min. ). Trotzdem gab man sich nicht auf und versuchte mit dem ein oder anderen hart erarbeiteten Tor weiter dran zu bleiben. Zwar machten die Sportfreunde nichts auf dem Spielfeld was den Sohlanderinnen nicht schon mal bekannt vor kam, jedoch waren sie konsequenter und viele male auch einfach zu ausgebuffter als die Schwarz-Weißen. So bekam man den Ligenunterschied deutlich zu spüren. Der Schlusspfiff kam in der 60.Minute und auf der Anzeigetafel war ein 13:30 für die Sportfreunde aus Dresden zu lesen. Man hätte es den Gegnerinnen sicher schwerer machen können und nicht so hoch verlieren müssen, so Droll im Abschlussgespräch, aber dafür fehlte diesmal einfach der Biss und die Bewegung im Angriff. Aber was Besonderes war er trotzdem, dieser Hauch von Verbandsliga in Sohland.

Jetzt geht es leider in eine längere Pause, ungewiss wann diese endet. Der HV-Schwarz-Weiß Sohland bedankt sich bei allen Fans die es noch einmal in die Halle geschafft haben. Bleibt Gesund und man sieht sich hoffentlich bald wieder zum Handball in der Oberlandsporthalle. Wir halten Euch auf den laufenden.

Sohland spielte mit: E. Lalurny ( Tor ), K. Müller (1), A. Richter (1), M. Eisold, R. Richter (1), S. Nocke (2), I. Sieber (1), S. Stern (1), C. Engler, S. Schreiber (1), A. Leuschner (1), L. Mickan (2/2), J. Rendke



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Frauen

31.10.20 Sohland : Sportfreunde 01 Dresden
03.10.20 Sohland : Königswarthaer SV
26.09.20 Rot-Weiß Bad Muskau : Sohland
19.09.20 Sohland : TSV Niesky

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